Maus-DPI-Test: Miss die echte DPI deiner Maus

Finde die echte DPI deiner Maus heraus: Bewege sie über die Länge einer EC-Karte oder an einem Lineal entlang, und der Test zählt, was die Maus auf dieser Strecke meldet. Mach ein paar Durchgänge, dann zeigt er den Durchschnitt und wie gleichmäßig die Werte sind. Gemessen wird die unverarbeitete Bewegung, die Beschleunigung von Windows und macOS fließt also nicht ein.

Setz die Maus an die Startmarkierung und drück dann auf „Messung starten“. Der Zeiger bleibt ausgeblendet, bis du Esc drückst.

Counts in diesem Durchgang 0

Deine DPI–
Durchgänge0
95-%-Intervall–

    Kein Download, kein Konto: läuft im Browser, auch auf Chromebooks.

    EC-Karte, 85,60 mm Start Ende Richte jedes Mal dieselbe Kante der Maus an der Markierung aus
    Markiere beide Enden der Karte auf deinem Mauspad, leg die Karte beiseite und schieb die Maus von einer Markierung zur anderen, ohne sie zu drehen oder anzuheben.

    So misst du

    1. Stell in der Software deiner Maus die DPI ein, die du prüfen willst, und lass sie so eingestellt.
    2. Leg eine EC-Karte (85,60 mm lang) oder ein Lineal auf dein Mauspad und markiere beide Enden, zum Beispiel mit zwei Streifen Klebeband. Leg die Karte dann beiseite.
    3. Gib die Strecke ein, drück auf „Messung starten“ und setz die linke Kante der Maus an die erste Markierung.
    4. Drück die Leertaste, schieb die Maus in gerader Linie, bis dieselbe Kante die zweite Markierung erreicht, halte an und drück noch einmal die Leertaste.
    5. Bewege die Maus zurück und wiederhole das. Fünf Durchgänge ergeben einen stabilen Durchschnitt; mit Esc bekommst du den Zeiger zurück.

    Wie genau ist das?

    Die Schwachstelle dieser Messung ist deine Hand. Setzt du die Maus auf einer 85,60 mm langen Karte einen halben Millimeter daneben an, ändert sich das Ergebnis um etwa 0,6 %, und dieser Fehler steckt in jedem Durchgang. Mehr Durchgänge beseitigen ihn also nicht. Bei einer längeren Strecke, etwa 20 oder 30 cm auf einem Lineal, fällt dieselbe Ungenauigkeit weniger ins Gewicht. Das 95-%-Intervall zeigt nur, wie stark sich deine Durchgänge voneinander unterscheiden.

    Der Test zählt, was der Browser bei eingeschalteter unverarbeiteter Bewegung meldet. Browser dürfen Bewegung in Pixeln statt in Sensor-Counts melden. Sieh die Zahl deshalb als Schätzung und vergleiche sie mit der DPI, die in der Software deiner Maus eingestellt ist. Ändert sich das Ergebnis, wenn du die Zeigergeschwindigkeit von Windows änderst, liefert dein Browser keine unverarbeitete Bewegung.

    Welche Browser das messen können

    Unverarbeitete Mausbewegung funktioniert in Chrome und Edge ab Version 88 unter Windows, macOS 10.15.1 oder neuer und ChromeOS, in Chrome ab Version 144 unter Android mit angeschlossener Maus, in Firefox ab Version 152 und in Safari ab Version 18.4 auf einem Mac. Chrome unter Linux und Browser auf iPhone und iPad können das nicht. Dort erklärt der Test das, statt eine Zahl anzuzeigen.

    Was du mit der Zahl anfängst

    Liegt sie nahe an der DPI, die deine Software anzeigt, tut deine Einstellung, was sie verspricht. Multipliziere sie im eDPI-Rechner mit deiner Empfindlichkeit im Spiel, oder lies, welche DPI fürs Gaming am besten ist, um eine Einstellung zu wählen.

    Quellen: W3C (englisch), Pointer Lock 2.0; MDN (englisch), requestPointerLock and its browser support und movementX; Wikipedia (englisch), ISO/IEC 7810 ID-1 card size; NIST (englisch), confidence limits for the mean.