Was dieser Test misst
Browser zeichnen eine Seite im Takt des Displays: Wenn nichts sie bremst, zeichnen sie bei jeder Bildwiederholung des Bildschirms ein Bild. Ein 144-Hz-Monitor ergibt hier deshalb meist etwa 144 Bilder pro Sekunde, ein 60-Hz-Monitor etwa 60. Der Test zählt diese Bilder nach einer Sekunde Aufwärmzeit zehn Sekunden lang und zeigt den Durchschnitt, die typische Zeit zwischen zwei Bildern und wie viele verspätet ankamen.
Weniger, als dein Monitor verspricht?
- Windows ist niedriger eingestellt. Prüf Einstellungen, System, Anzeige, Erweiterte Anzeige, „Aktualisierungsrate auswählen“. Ein 144-Hz-Monitor kann noch auf 60 Hz eingestellt sein.
- Kabel oder Anschluss schaffen es nicht. Hohe Bildwiederholraten brauchen unter Umständen DisplayPort oder einen neueren HDMI-Anschluss samt passendem Kabel; sieh im Handbuch deines Monitors nach.
- Der Browser bremst. Browser zeichnen unter Umständen weniger Bilder, als der Bildschirm anzeigt, um Energie zu sparen oder wenn der Computer ausgelastet ist, zum Beispiel im Akkubetrieb.
- Variable Bildwiederholrate. Mit G-SYNC oder FreeSync richtet sich der Bildschirm nach den Bildern, die Zahl zeigt also das Tempo des Browsers.
Was ein Browser dir nicht sagen kann
Der Test zeigt, wie oft der Browser zeichnet, und das entspricht meist der Bildwiederholrate. Die höchste Rate, die dein Monitor unterstützt, seine Reaktionszeit oder deinen Input-Lag kann er nicht auslesen. Sieh dafür in den technischen Daten des Monitors nach und lies Input-Lag erklärt.
Quellen: MDN (englisch), requestAnimationFrame; WHATWG (englisch), rendering opportunities; Microsoft, Ändern der Aktualisierungsrate auf Ihrem Bildschirm in Windows.